Wirtschaftsmediation - Kriterien

Mediationsverfahren zeichnen sich durch folgende Kriterien aus:

Eigenverantwortlichkeit: Die Parteien entwickeln die Lösung selbst, wodurch sie langfristig tragfähiger ist und die wirklichen Interessen berücksichtigt.

Freiwilligkeit: Die Beteiligten entschließen sich bewusst zur Teilnahme. Es steht ihnen jederzeit frei abzubrechen.

Informiertheit: Entscheidungen der Parteien werden auf der Grundlage aller notwendigen Informationen getroffen.

Unabhängigkeit/Allparteilichkeit der Mediatoren: Die Mediatoren sind von den Personen und vom Gegenstand der Mediation völlig unabhängig. Sie begleiten die Beteiligten unparteilich und ausgewogen.

Ergebnisoffenheit: Das Ergebnis eines Mediationsverfahrens wird nicht vorgegeben, sondern im Verlaufe des Verfahrens von allen Beteiligten selbst entwickelt und festgelegt.

Vertraulichkeit: Alle Beteiligten und die Mediatoren verpflichten sich zur Vertraulichkeit.

Die Hauptanwendungsfelder der Wirtschaftsmediation sind:
Erbschaftsangelegenheiten, Unternehmensnachfolge, interne und externe Konflikte in oder zwischen Unternehmen

Weitere Informationen zur Wirtschaftsmediation finden Sie unter:
www.wirtschaftsmediator-muenchen.de

Das Motto vieler Richter lautet: "Ein guter Vergleich tut beiden Parteien weh!". Sogar für das Gesetz liegt dann ein Vergleich vor, wenn beide Seiten nachgeben. Das entspricht einer Loose/Loose-Situation, weil beide Parteien etwas verlieren.

Bei der Mediation finden die Parteien aber in der Regel eine Einigung, die beiden Vorteile bringt und somit eine Win/Win-Situation schafft!

Unsere Empfehlung:
Wer Interesse daran hat, private oder geschäftliche Beziehungen aufrecht zu erhalten, wer langwierige Konflikte durch Gerichtsverfahren vermeiden möchte, der sollte über Mediation – insbesondere eine Wirtschaftsmediation – nachdenken.